Ich habe ein Gesichte gemalt,
das nicht weiß, woher es kommt
und keine Ahnung hat, wohin es geht.
Zur falschen Zeit am falschen Ort in einem Körper, der sich nicht richtig anfühlt.
Nichts ist eindeutig. Nicht die Herkunft, nicht das Ziel, nicht einmal das eigene Spiegelbild.
Er existiert in einem Zustand des Dazwischen –
zwischen Vergangenheit und Möglichkeit,
zwischen Rolle und Wesen,
zwischen dem, was es ist,
und dem, was es vielleicht hätte sein können.
Die Schichten über dem Gesicht sind keine Masken, sondern Spuren:
Erfahrungen, Zweifel, Fremdzuschreibungen, die sich abgelagert haben.
Es stellt keine großen Fragen mehr. Es erträgt sie.
Nicht zu wissen, wer man wirklich ist, ist hier kein Mangel – sondern der ehrlichste Zustand.

Statement
Ich male Menschen im Zustand des Dazwischen.
Figuren, die nicht wissen, woher sie kommen, wohin sie gehen und warum alles so ist, wie es ist.
Zur falschen Zeit am falschen Ort – im falschen Körper.
Meine Arbeiten kreisen um Identität als offenes Feld: überlagert, fragmentiert, ungeklärt.
Nicht als Suche nach Antworten, sondern als ehrliche Darstellung des Nicht-Wissens.
