Stadt-Ansichten
Arc de Triomphe nicht als detailgetreue Architekturstudie, sondern als malerisches Zeichen, als Verdichtung von Ort, Geschichte und Erinnerung. Das Monument wirkt massiv und zugleich durchlässig: Konturen lösen sich auf, Farben überlagern sich, als würde der Baukörper weniger aus Stein bestehen als aus Zeit, Licht und Bewegung. Die Farbigkeit ist kraftvoll und emotional aufgeladen. Warme Gelb- […]
Malerei – als Anklage
Dieses Bild ist keine neutrale Beobachtung, sondern eine Anklage.Die Natur tritt nur noch als Hintergrunderscheinung auf – zurückgedrängt, überlagert, beinahe erstickt von den Zeichen menschlicher Expansion. Die Berge sind zwar noch sichtbar, doch ihr Raum ist beschnitten, ihr Atem genommen. Der freie Blick auf die Landschaft ist verstellt. Der Vordergrund wird beherrscht von Baukränen, Gerüsten […]
Androgyn
Androgyn ist das Bild, der Körper oder die Figur nicht, weil sie männlich und weiblich ist, sondern weil sie sich der Festlegung entzieht. Androgynität wirkt dort, wo Polaritäten – männlich/weiblich, aktiv/passiv, hart/weich – nicht gegeneinander ausgespielt, sondern ineinander verschoben werden. in meiner Arbeit verstehe ich Androgynität als ästhetisches Prinzip.Mich interessiert nicht die Zuordnung von Geschlecht, […]
digital painting
Arbeitsbeschreibung – Bilderserie Das Café am Rande der Welt Ausgangspunkt meiner Arbeit ist das Buch Das Café am Rande der Welt, das mich durch seine radikale Einfachheit tief berührt hat. Es stellt keine Antworten bereit, sondern Fragen – existenziell, klar, unausweichlich. Genau diese Haltung übersetze ich in eine Bildsprache. Die dargestellte Figur erscheint frontal und […]