In diesem Werk verdichtet sich Landschaft zur Vision. „Fata Morgana“ zeigt eine Ortschaft – nicht wie gewohnt horizontal in die Weite gelegt, sondern senkrecht in die Landschaft gestellt. Architektur wird zum Zeichen, zur Erscheinung, die sich gegen die natürliche Ordnung erhebt. Häuser, Formen und Linien scheinen zu schweben, sich aufzulösen und zugleich neu zu ordnen.
Ein Kreuz steht auf einem Bogen oder Hügel – ein stilles, beinahe entrücktes Symbol. Es wirkt wie ein Fixpunkt inmitten der Bewegung, ein Anker zwischen Himmel und Erde. Umgeben von leuchtenden Regenbogenfarben entfaltet sich eine Atmosphäre zwischen Hoffnung, Transzendenz und Täuschung. Die Farbigkeit changiert zwischen kühlen Blau- und Grüntönen und warmen roten Akzenten. Sie erzeugt Tiefe, Spannung und eine fast traumartige Lichtstimmung.
Wie eine Luftspiegelung in der Wüste spielt das Bild mit Wahrnehmung und Wirklichkeit. Was ist fest? Was ist Illusion? „Fata Morgana“ lädt dazu ein, genauer hinzusehen – die Grenzen zwischen Architektur und Landschaft, zwischen Realität und Vision verschwimmen.
Dieses Gemälde ist ein kraftvolles Statement für Räume, die mehr sein wollen als Dekoration. Es spricht von Hoffnung, Orientierung und der Fragilität unserer Wahrnehmung. Ein Werk, das nicht nur betrachtet, sondern erlebt werden möchte.
Acryl auf Leinwand 100 x 90 cm
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